[Lug] Pro und Contra Netzwerkboot bzw. Diskless Client
Jochen Kunz
jkunz at unixag-kl.fh-kl.de
So Feb 6 19:12:17 CET 2005
On Sun, 6 Feb 2005 10:17:56 +0100
Andreas Rueckert <a_rueckert at gmx.net> wrote:
> Hat jemand von euch Erfahrung mit so einer Konfiguration und koennte
> ein paar Tips und Richtwerte geben?
Ich boote meine Rechner typischerweise übers Netz um sie zu
installieren. Aber das sind auch richtige Rechner und keine PeeCees...
Bei PeeCees ist das so eine Sache. Da brauchst du passende BootROMs für
die Netzwerkkarten oder halbwegs neue Netzwerkkarten, die schon dieses
PXE (?) Boot Gedöns drauf haben. Dann kannst du noch einen passenden
Bootloader suchen, der Linux booten kann. Wenn du dann mal so weit bist
mußt du nur noch einen speziellen Linux Kernel backen mit NFS-Root
Unterstützung. Leider ist das Kinder Unix in der Hinsicht _etwas_ sehr
blöd. Hat man die NFS-Root Unterstützung eingeschaltet kann man mit dem
Kernel nicht mehr von Platte booten. Ich weiß auch nicht ob Linux
mitlerweile DHCP kann. Aber sonst macht es halt bootp, das versteht der
ISC dhcpd ja auch. Man kann die NFS-Root Parameter aber auch fest in den
Kernel eincompilieren.
Diskless ist schon etwas "gemütlich". Die willst bei sowas vor allem ein
gutes, schnelles Netzwerk, schnelle Platten und reichlich RAM im Server.
Da der Server dann zu einem "Single Point of Failure" wird empfiehlt es
sich angesichts der "Zuverlässigkeit" (halbwegs) moderner IDE Platten
dringend ein RAID 1 oder 10 zu nutzen. (Kein RAID 5 weil zu langsam.
Bzw. muß man bei RAID 5 genau überlegen / wissen was man wie machen muß
damit es performat wird.)
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tschüß,
Jochen
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